Geburtsstunde des "Toni Tuna Club"

Filmprojekt weckt Wunsch nach Jugendclub für Mönkebude

„Die Jugend hängt nur noch vor dem Smartphone. Man trifft sich ja heute online.“ –  so reden viele über ihre Kinder und Enkel. Doch, wo können sich denn die Jugendlichen treffen und was sollen sie machen, wenn keine Räume da sind und sich niemand so richtig zuständig für ihre Belange fühlt? Wie können Aufsichtspersonen gefunden, Räume zur Verfügung gestellt, Projekte organisiert, Gelder beantragt werden? Diese Fragen beschäftigen die Teilnehmer*innen nach dem Abschluss der Kulturlandschau in Mönkebude.

Das Projekt hat Lust auf mehr gemacht. Die Jugendlichen wünschen sich für Mönkebude mehr solcher Projekte und einen Ort, an dem sie sich treffen und kreativ werden können.  Einen Namen gibt es für die Gruppe, die sich in Rahmen des Projektes gefunden hat auch schon: „Toni Tuna Club“.

Die Gemeinde, der Tourismusbetrieb Mönkebude BgA und die erwachsenen Teilnehmer*innen des Projektes freuen sich über das Interesse der Jugendlichen an der Gestaltung des Gemeindelebens. Das Kulturlandbüro begleitet die Gemeinde und die Jugendlichen auch nach Abschluss der Kulturlandschau weiter, berät und vermittelt Partner*innen für Fragen zum Thema Jugendarbeit und -beteiligung.

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Generationenbrücke Mönkebude

Kulturlandschau Mönkebude

Wie bringt man "Alt" und "Jung" zusammen? Am besten durch ein gemeinsames Projekt, dachte sich die Gemeinde Mönkebude. Aus Gesprächen mit Vertreter*innen unterschiedlicher Generationen  entwickelte sich die Idee zu einem Filmworkshop, die Edyta Rogowska und Michal Zak aktuell auf großartige Weise umsetzen. Jugendliche führen selbstständig Interviews mit ihren Nachbar*innen und befragen sie nach ihrer Jugend. Eine Erkenntnis daraus ist, dass es heute weniger Angebote und Orte für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde gibt. Der Workshop ist ein erster Schritt, dies in Zukunft zu ändern. Die Ergebnisse des Workshops wurden bei einem Fest am 23. September im Haus des Gastes in Mönkebude präsentiert.