Erste Ideenwerkstatt zum Spacemaker-Projekt

Was interessiert, beschäftigt, bewegt die Jugend in Jarmen?

Am Nachmittag des 29. Januar haben wir uns mit einigen Jugendlichen der Regionalschule aus Jarmen in den Räumlichkeiten der Kirchgemeinde zu einer ersten Ideenwerstatt getroffen. Wir haben die Ideen und Wünsche vom letzten Treffen ergänzt und es ist noch einiges neues dazu gekommen. Anschließend haben wir daraus schon einige Aktivitäten abgeleitet, die wir in den kommenden Monaten bis September in Jarmen gemeinsam umsetzen wollen. Damit erreichen wir hoffentlich weitere interessierte Jugendliche aus der Region, die jederzeit dazu kommen können.

Das feedback der Jugendlichen war sehr rührend. Sie sagten, so etwas habe noch keiner mit ihnen gemacht. Sie schätzen es sehr, dass sie einen Raum bekommen, in dem sie ihre Gedanken äußern können und ernst genommen werden. Am Ende des Treffens waren sie selbst ganz überrascht, wieviele Ideen sie zusammengetragen haben - das hätten sie vorher nicht gedacht. Gleichzeitig reflektieren sie, dass es jeweils nur ihre persönliche Perspektive ist und dass sie sich noch mehr Beteiligung von Jugendlichen wünschen und auch offen sind für bislang unbekannte Angebote.

Ideensammlung beim ersten Treffen

Aktivierung Spacemaker - Jarmen

Collage aus verschiedenen Fotos von Orten in Jarmen. Oben ist eine Wandbemalung mit Regenbogen über Häusern und der Jarmener Kirche auf dem steht “Jugendenorte”, darunter Bilder zweier Gärten, einer düster, einer mit Liege unter einem Baum und der Frage “Gartenparzelle?”, ein Foto zwei leerer Fenster und der Frage “Leerstandsbespielung?”, ein Foto des Gemeindehauses und den Fragen “Chillecke?” und “Skatepark?” unten ein Foto der Regionalschule mit der Frage “Unabhängiger Treffpunkt?” Darüber liegt ein Filter, der einen transparenten Schatten über alles wirft, der aus einer orangenen Blase startet in der steht: “Spacemaker - Jarmen Erste Ideensammlung mit den Jugendlichen aus der Regionalschule Jarmen.”

Das erstes Spacemaker-Treffen mit Jugendlichen aus der Regionalschule Jarmen war sehr vielversprechend. Gemeinsam haben wir überlegt, wie wir weitere junge Leute aus der Gegend für das Projekt gewinnen können und wer unbedingt dabei sein sollte, welche Wünsche und Erwartungen die Jugendlichen an das Projekt haben, wer noch unterstützen könnte und welche Hürden es zu überwinden gilt.

Die Möglichkeit für einen selbstorganisierten Jugendort löst Begeisterung aus, denn der Wunsch nach einem autarken Ort ist groß. Erste Ideen wurden gesammelt. Vor allem für die kalte Jahreszeit ist es wichtig, einen gemütlichen, warmen Ort mit Strom und W-Lan zu haben. Auch ein Boxsack ist wichtig für die Jugendlichen. Ein Ort in Kombination mit einem Garten bietet darüber hinaus viele Möglichkeiten, die verschiedenen Interessen der Jugendlichen zu verbinden. Interesse an Austausch mit schon bestehenden Jugendorten in eigener Organisation besteht auch, denn dann kann man voneinander lernen. Selbstkritisch haben die Jugendlichen über “Spätkommer, die sich später beschweren" und "Nutzer, die sich nicht beteiligen” sowie über das Problem des Vandalismus gesprochen.

Ab Januar wollen wir uns regelmäßig in Jarmen treffen, um gemeinsam einen oder mehrere Spacmaker-Orte zu entwickeln. Wer Lust hat mitzumachen, kann sich jederzeit unter spacemaker@kulturlandbuero.de bei uns melden.

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