Über Netzwerkarbeit

 

Netzwerkarbeit ist komplex und bedeutet verschiedene Akteure und unterschiedliche Interessen zusammen zu bringen. Dabei ist es wichtig, eine vertrauensvolle Kommunikation aufzubauen und alle wichtigen Akteure und deren Perspektiven mit einzubinden.

Das Kulturlandbüro pflegt ein stetig wachsendes Netzwerk und bietet dafür eine umfangreiche Struktur aus unterschiedlichen Formaten und Hilfsmitteln an.

Das beinhaltet nicht nur die systematische Datensammlung und -pflege, sowie die Koordinierung von Themen und Terminen und das Weiterleiten von Informationen, sondern auch die Umsetzung eigener Veranstaltungen im Rahmen der eigens entwickelten Formate wie den Netzwerktreffen und Kulturlandwerkstätten. Darüber hinaus bieten die Kulturlandhilfen und Leitfäden viele Tipps und Anregungen zur Entwicklung und Umsetzung eigener Ideen. Dabei speisen sich die aufbereiteten Inhalte vor allem aus den ermittelten Bedarfen, die sich aus den Gesprächen mit den Menschen hier vor Ort während der mobilen Beratung ergeben. Diese Informationen fließen außerdem in die aufbereiteten Ortssteckbriefe ein. Die Kulturlandschatzkarte sowie die Kooperationen dienen nicht nur der öffentlichen Abbildung des Netzwerkes, sondern können auch für eigenen Anliegen genutzt werden.

Ziel ist es, ein lebendiges Netzwerk aufzubauen und dieses am Leben zu halten.

Zurück zur Startseite

Netzwerken auf dem Land bedeutet vor allem, sich persönlich kennen zu lernen und diese persönlichen Kontakte zu pflegen. Das gelingt erfahrungsgemäß am besten durch das persönliche Gespräch. Das Kulturlandbüro macht Vor-Ort-Termine, stellt sich und sein Profil vor und erläutert die Unterstützungsmöglichkeiten. Bei einem ersten Kennenlernen geht es aber in erster Linie darum, zuzuhören und Vertrauen aufzubauen. Das braucht viel Zeit. Aber dadurch erfahren wir viel über die Orte und ihre Bewohner*innen. Die relevanten Themen, Probleme, Bedarfe und Wünsche werden gesammelt und aufbereitet. In Anschlusstreffen gibt es dann schon konkrete Themen, die wir gemeinsam bearbeiten können. Das ist insgesamt ein fortlaufender Prozess, der meist mehrere Treffen benötigt, so dass eine Zusammenarbeit über einen längeren Zeitraum entsteht.

Aus den inhaltlichen Schnittmengen dieser Vor-Ort-Gespräche, generieren sich aber auch die Themen für die Netzwerktreffen, die wir in der regionalen Fläche verteilt regelmäßig an unterschiedlichen Orten durchführen.

Zu spezifischen Themen, kann das Kulturlandbüro auf einen Expert*innenpool aus dem stetig wachsenden Netzwerk zurückgreifen, der entweder als Best-Practice-bspw. zu Informationsveranstaltungen hinzugezogen wird, oder die Dorfgemeinschaft mit eigenen Beratungsangeboten weiter begleitet.

Das Kulturlandbüro nutzt unterschiedliche digitale Austauschrunden dazu, um sich mit Partner*innen und Institutionen auf den aktuellen Wissensstand zu bringen und stellt damit einen Wissenstransfer zwischen Haupt- und Ehrenamt her.

Die Kulturlandhilfen entwickeln sich aus dem Erfahrungsschatz, den wir während der praktischen Zusammenarbeit in der Region machen. Denn nachdem das Kulturlandbüro Anschub geleistet hat und der Mut wieder etwas gewachsen ist, bieten wir den Menschen damit auch die Möglichkeit, Ideen selbständig und eigenverantwortlich zu entwickeln und umzusetzen. Dieser Werkzeugkoffer ist ein Angebot der sich ebenfalls prozessual weiter entwickelt.

Insgesamt geht es beim Netzwerken darum, dass es keine Alleinherrschaft über ein bestimmtes Wissen gibt, sondern, dass der Zugang zu den Informationen und die Teilhabe möglichst groß und divers ist.

Um das Netzwerk wachsen zu lassen und lebendig zu halten, bedarf es verschiedener Anlässe, um zusammen zu kommen, auch zum Quatschen und Feiern. Der kulinarische Aspekt spielt dabei immer eine große Rolle, denn genussvoll arbeitet es sich leichter und macht das Zusammenkommen zu einem sinnlichen Erlebnis.

In diesem Sinnen: Grillen mit Flipchart!