Netzwerktreffen

Verbinden und Beziehungen pflegen

In Netzwerktreffen werden mehrmals pro Jahr gute Ideen an besonderen Orte vorgestellt. Die Treffen dienen dem gegenseitigen Kennenlernen und Austausch, befördern Verbindungen, sowie die Bildung von Allianzen im Kulturlandnetzwerk. Für das Kulturlandbüro lassen sich daraus aktuelle Bedarfe ermitteln und konkrete Arbeitsaufträge ableiten.

Ein besonderes Format des Netzwerktreffens ist unsere Kulturlandwerkstatt

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Engagement in Vorpommern-Greifswald

Auftakt Netzwerktreffen

In regelmäßigen Abständen tauscht sich das Kulturlandbüro mit der MitMachZentrale in Greifswald und der Digitallotsin für das Ehrenamt in Pasewalk über inhaltliche und strukturelle Themen im Ehrenamt aus. Auf Grund des hohen Unterstützungsbedarfes der ehrenamtlich Tätigen in der Region Vorpommern-Greifswald ist der Wunsch, die Austauschrunde von Hauptamtlichen die für das Ehrenamt arbeiten, zu vergrößern wieder in den Fokus gerückt. Denn vergangene Versuche blieben erfolglos. Nun fand am 24. April der erste Auftakt in größerer Runde unter dem Titel: Engagement in Vorpommern-Greifswald statt. Das digitale Netzwerktreffen wurde von Maria Acs moderiert. Vielen ist sie noch aus der Ehrenamtsstiftung MV bekannt. Nun arbeitet sie freiberuflich als Coach und Moderatorin und begleitet uns gerne weiter, denn sie kennt die Thematik gut. Ein Synergieeffekt, den wir uns auch für die folgenden Netzwerktreffen untereinander erhoffen. Zwei mal im Jahr wollen wir uns digital oder in Präsenz zusammen finden. Kleine Inputs geben Anregungen, um in den Austausch zu kommen. Wir wollen unser Wissen untereinander teilen und auch technisches Know-How weiter vermitteln. Wenn sich die hauptamtlichen Akteure besser untereinander kennen, sind die Chancen das Ehrenamt zu stärken höher. Nächstes Treffen voraussichtlich Anfang November 2024.

Was uns verbindet? - Durch Kultur zusammenwachsen!

Rückschau 10. Netzwerktreffen in Brzózki (Nowe Warpno)

Ziel war es, anhand des best practice Beispiels der gemeinsamen Kulturlandschau zwischen Altwarp und Nowe Warpnow, zu zeigen, wie man durch grenzübergreifende Kulturelle Projekte eine verbindende Zusammenarbeit herstellen kann. Dabei ging es vor allem darum, sich zu vernetzten, neue Allianzen zu bilden und Projekte zu entwickeln. Ein Schwerpunkt war u.a. der Einblick in die Kulturförderung der Pomerania und wie mittels Perspektivwechsel das Verständnis für die Beantragung von Fördermitteln erleichtert werden kann, indem die Auswahl- und Förderkriterien beachtet werden. Viele Deutsche waren wir nicht, dafür waren die polnischen Gäste um so neugieriger an der Arbeit des Kulturlandbüros interessiert. An Projektideen mangelte es in dieser Austauschrunde nicht. Nun werden deutsche Projektpartner gesucht. Bei einem phantastischen Buffet der gastgebenden Gemeinde wurden viele Ideen und Kontakte ausgetauscht. Ein zukunftsweisender Schritt zwischen den Gemeinden Altwarp und Neuwarp ist getan.

 

Projekt „Entwicklung von Kulturangeboten durch ein  deutsch-polnisches Theaterprojekt“ wird durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und dem Staatshaushalt (Fonds für kleine Projekte im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG VI A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen) mitfinanziert.

Projekt „Rozwój oferty kulturowej poprzez niemiecko- polski projekt teatralny” jest dofinansowany przez Unię Europejską ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego oraz budżetu państwa (Fundusz Małych Projektów w ramach Programu Współpracy Interreg VI A Meklemburgia-Pomorze Przednie/Brandenburgia/Polska w Euroregionie Pomerania)”.

Stubengeschichten - Aktivierung von Heimatstuben

Film über das 9. Netzwerktreffen

 

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Stubengeschichten – Aktivierung von Heimatstuben zur Förderung lokaler Geschichtsarbeit

Rückschau 9. Netzwerktreffen in Hintersee

Viele Jahre lag die Heimatstube in Hintersee im Dornröschenschlaf. Während der Dorfresidenz des Künstlers Mathias Roloff wurde sie von einer Gruppe engagierter Frauen aus dem Ort zu neuem Leben erweckt. Es gab schon tatkräftige Arbeitseinsätze und regelmäßige Besprechungen zu inhaltlichen Themen und Finanzierungsfragen. Als nächstes steht die Renovierung der Ausstellungsräume an.

Vor diesem Hintergrund hat das Kulturlandbüro am frühen Abend des 15. Novembers zum Netzwerktreffen unter dem Titel „Stubengeschichten – Aktivierung von Heimatstuben zur Förderung lokaler Geschichtsarbeit“ in die Heimatstube nach Hintersee eingeladen. Und so standen die Türen des ehemaligen Schulgebäudes in der Dorfstraße 48 nach vielen Jahren wieder offen. Dabei fiel zuerst auf, dass die Treppe dringend erneuert werden muss. Viele Gäste waren zum ersten Mal hier und auch wenn der Ofen schon lange nicht mehr beheizt wurde und wir zwischen zusammengeschobenen Möbeln und Exponaten zusammen saßen, die Stimmung war von Neugier, Hoffnung und Mut getragen und dem Anschein nach haben sich alle wohl gefühlt.

Es gab regionale Inputs, die anhand eines Materials eine Best-Practice-Methode oder eine Idee vorgestellt haben. So wurde die Broschüre „Fragen an früher …“ von Anke Holstein (Museum Pasewalk) vorgestellt. Michaela Schmidt (Heimatstube Ramin) berichtete aus ihrer ehrenamtlichen Erfahrung, mit welchen Herausforderungen man konfrontiert ist, eine Heimatstube wieder zu beleben. Anne Göhring (LandLab) hat über die Arbeit zu den Hörgeschichten besonderer Exponate aus den regionalen Heimatstuben Uecker-Randows berichtet und wie ein digitales Medium eine Heimatstube bereichern kann. Die Künstlerin Kathrin Ollroge (Gedanken-Räume) hat ihren Gedankenkoffer als eine Methode zu regionaler Geschichtsarbeit vorgestellt und dem Kulturlandbüro übergeben, Kostka (Architekt und Künstler) stellte seine Idee für einen künftigen Geschichtssalon den er in Rollwitz etablieren möchte, vor. Eine Bewohnerin Hintersees hat ihre Bachelorarbeit über den Ort, als grünes Tor nach Stettin, eingebettet in seine grenzübergreifende Geschichte, vorgestellt.

Im Anschluss gab es einen Erfahrungsaustausch zu Themenkomplexen wie u.a., verschiedene Nutzungskonzepte für Heimatstuben, Herstellung von Sichtbarkeit und die Frage nach der Identifikation, Erreichbarkeit diverser Zielgruppen, Ansprechpartnerinnen zu Fördermöglichkeiten und vor allem wurden regionale Kontakte ausgetauscht. Abschließend konnten persönliche Gespräche bei einem Snack geführt werden. Es war ein inhaltsdichter und ideenberauschender Abend, der hoffentlich noch lange nachhallt.

Das Kulturlandbüro unterstützt die ehrenamtliche Arbeit der Heimatstuben in Uecker-Randow. Für Fragen und Anregungen wenden Sie sich gerne an: netzwerk(at)kulturlandbuero.de

Kulturlandwerkstatt

Quatschen und machen

Im Rahmen der Kulturlandwerkstätten werden konkrete Themen in Teilnetzwerken gemeinsam diskutiert und Lösungen entwickelt. Alle sollen aus der Kulturlandwerkstatt mit einem neuen Werkstück nach Hause gehen - ob Projektiee, Methode, Ansatz zu einer Finanzierung oder neue Kooperation.

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Partizipation als künstlerische Strategie in ländlichen Gemeinden?

Kulturlandwerkstatt im Gutshaus Ramin

 

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2. Kulturlandwerkstatt in Ramin

Rückblick

Wo stehen partizipativ arbeitende Künstler*innen und die Beteiligten im Prozess des gemeinsamen Schaffens? Wie gelangt man von außen ins Dazwischen und ist schließlich mittendrin?

Unter dem Titel „Außen vor, dazwischen, mittendrin: Partizipation als künstlerische Strategie in ländlichen Gemeinden?“ tauschten wir uns am 11. März 2023 mit Kunstschaffenden, die in der Region leben und/oder künstlerisch aktiv sind, im Gutshaus Ramin über diese und andere Fragen aus. Be van Vark von Tänzer ohne Grenzen e.V. begrüßte die Gäste mit einem tänzerischen Warm-up. Micha Kranixfeld moderierte die Veranstaltung und stellte das tags zuvor von den Dorfresidenzkünstler*innen angefertigte Zine (Kurzform des Wortes „Magazines“ bezeichnet ein schnell und einfach produziertes Heft) zum Thema "Partzipatives Arbeiten" vor. Es enthält unter anderem ein Inventar der Gegenstände, die für die Künstler*innen für ihrer Arbeit in Uecker-Randow essentiell sind und individuelle Rezepte oder Anleitungen für den Projektstart. Außerdem stellte Mathis Dieckmann sein Zukunfts-Projekt in Liepgarten vor und Be van Vark berichtete von der Dorfresidenz im Randowplateau, die sie mit Anja Schäplitz und Bärbel Jahn umsetzt. Anhand dieser Beispiele diskutierten die Gäste verschiedene Herangehensweisen, Hürden und den Umgang mit örtlichen Bedingungen. In mehren kleinen Gesprächsrunden konnten nach der Mittagspause weitere Fragen und Anliegen vertieft werden. 

Fazit der 2. Kulturlandwerkstatt: Künstler*innen brauchen Unterstützung für das partizipative Arbeiten in Regionen wie Uecker-Randow. Es fehlen Strukturen und Netzwerke, die andernorts genutzt werden können. Kulturakteure wiederum wünschen sich mehr Vernetzung mit hiesigen Künstler*innen. Der Austausch zwischen Kunst- und Kutlurarbeiter*innen mit Politik, Verwaltung und Wissenschaft soll weitergeführt und intensiviert werden. Wir freuen auf weitere erkenntnisreiche Gespräche!

 

„Außen vor, dazwischen, mittendrin: Partizipation als künstlerische Strategie in ländlichen Gemeinden?“

2. Kulturlandwerkstatt

Seit 2021 hat das Kulturlandbüro mit Künstler*innen unterschiedlicher Gattungen 6 Dorfresidenzen in 9 Kommunen umgesetzt, 2 weitere sind für 2023/24 in Vorbereitung. Wir möchten Bilanz ziehen und uns mit Dorfresidenzkünstler*innen und regionalen Kunstschaffenden über die Bedingungen partizipativen Arbeitens in der Region Uecker-Randow austauschen. Dazu laden wir Euch herzlich zu unserer 2. Kulturlandwerkstatt zum Thema

„Außen vor, dazwischen, mittendrin: Partizipation als künstlerische Strategie in ländlichen Gemeinden?“

  • am 11. März
  • von 10:00 - 14:00 Uhr ins
  • Gutshaus Ramin

ein.

Gutshaus Ramin: Dorfstr. 41, 17321 Ramin; https://verein-gutshaus-ramin.de/

Die Dorfresidenzkünstler*innen des Kulturlandbüros berichten von ihren Erfahrungen in den Projektorten und partizipativen Herangehensweisen. Im Anschluss wollen wir mit Euch in die Diskussion gehen und über Herausforderungen sowie Chancen partizipativ- künstlerischem Arbeitens auf dem Land sprechen.

Nach einer gemeinsamen Mittagspause gibt es die Möglichkeit in einem Open-Space, Ideen und Themen für partizipative Projekte vorzustellen und in kleinen Gruppen weiterzuentwickeln. Vielleicht finden sich sogar neue Mitstreiter*innen und Kooperationspartner*innen für Ihr Vorhaben.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Kunst- und Kulturschaffenden, die sich für partizipatives Arbeiten in der Region interessieren, und die Teilnahme ist kostenfrei.

Wir bitten um Anmeldung per Mail bis zum 20.02.2023 an:

Maria Elsner
Netzwerkkoordination

Tel.: +49 39747 56 50 – 03
E-Mail: netzwerk@kulturlandbuero.de