Geldwerkstatt - Spacemaker Mönkebude
money, money, money - und wie man eine Kostenplanung macht ...

Geld ausgeben kann ja Spaß machen. Die Planung davor und die Abrechnung danach kann auch lästig sein, ist aber notwendig, um sich nicht zu verzetteln. Deshalb haben wir einen ersten Aufschlag zur Kostenplanung für den Toni Tuna Club gemacht, denn die Jugendlichen erhalten von uns ein Budget, dass sie ausgeben und verwalten können.
Als es um die Einrichtungsausstattung ging, ist uns aufgefallen, dass wir uns noch mal vor Ort treffen müssen, um alles auszumessen. Auch für die Umbaumaßnahmen ist eine gemeinsame Planung notwendig, damit jede Steckdose am richtigen Platz ist. Denn die Gemeinde kümmert sich darum, die Umbaumaßnahmen zusammen mit den Jugendlichen voranzubringen. Und wir planen die Ausgaben zur Ausstattung und machen in diesem Zusammenhang auch einen Einrichtungsplan.
Ab Frühjahr sind auch wieder kreative Formate zum Mitmachen geplant, damit verschiedene Interessen der Jugendlichen angesprochen werden.
Erster Ideenworkshop

Wir haben das Jahr 2025 im Dezember mit einem Ideenworkshop zum Toni Tuna Club in Mönkebude beendet. Dabei haben wir Wünsche und Ideen der Jugendlichen gesammelt, die unbedingt im Rahmen von Spacemaker umgesetzt werden sollen und uns über die Erwartungen an das Projekt ausgetauscht. Selbstkritisch haben wir uns auch die Frage nach den Hindernissen gestellt. Dabei hat sich herausgestellt, dass der Zeitfaktor wohl eine der größten Herausforderungen darstellt, weshalb wir uns vor allem Sonntags treffen werden. Einmal im Monat soll ein Thema vertieft werden. Aus einer vielfältigen Ideensammlung haben wir Themen priorisiert und gemeinsam einen Zeitplan für 2026 erstellt. Ziel ist die Eröffnung des Toni Tuna Clubs im September. Im Frühling soll es schon mal ein kleines Bergfest für die Öffentlichkeit geben.
Wie viele Spray-Caps gibt es?
... und was weißt Du über Graffiti?
Durch die Kulturlandschau 2022 ist in Mönkebude ein Aktivierungsprozess zwischen den Generationen, aber vor allem unter den Kindern und Jugendlichen in Gang gekommen, bei dem die Forderung nach einem Jugendclub formuliert wurde. Die Jugendlichen und ihre Unterstützer:innen haben dieses Ziel nicht aus den Augen verloren. Es gibt bereits einen Namen, ein Logo und eine Whatsapp-Community. Einen Raum hat die Gemeinde auch schon zu Verfügung gestellt. Es müssen aber noch einige Bauarbeiten vorgenommen werden und das Warten fällt allmählig schwer. Denn sie wollen bald möglichst in den Raum einziehen und können es kaum erwarten.
Mit Spacemaker nutzen wir diese Energie und bietet den Kindern und Jugendlichen aus Mönkebude und Umgebung die Möglichkeit ihr Ziel nun konkret weiter zu verfolgen, um es zu realisieren. Es ist schön zu sehen, wieviele Ideen sie zur Gestaltung und Einrichtung haben. Und so wurden Wünsche nach Graffiti- und Upcycling-Workshops genannt sowie zur Selbstverwaltung und Best-Practice-Austausch mit anderen selbstverwalteten Jugendorten.
Deshalb fand am 23. November ein erster Workshop zur Einführung in die Grundlagen und Techniken des Graffiti statt. Ein schöner Anlass, die Gruppe zu reaktivieren und eine gute Gelegenheit neue Gesichter zu begrüßen. Im Frühling wird es weitere Workshops geben, denn der Umgang mit der Spraydose muss geübt werden und im Winter ist es zu kalt für die Farbe. Die Erfahrung konnte wir auch schon machen, da es an dem Tag sehr frostig war. Wisst ihr eigentlich wieviele Spray-Caps es gibt und wie man unterschiedliche Strichstärken sprayen kann? Oder welche unterschiedlichen Styles es gibt? Es war wirklich sehrspannend. Am Ende ist ein Gestaltungskonzept für drei Wandflächen entstanden an dem wir wärend der Wintermonate weiter arbeiten werden.
Wer Interesse hat mitzumachen, kann sich gerne unter spacemaker@kulturlandbuero.de melden.












